Zutaten für die Pastéis de Nata
- 1 Pkg. Blätterteig (aus dem Kühlregal)
- 250 ml Milch
- 200 g Zucker
- 100 ml Wasser
- 30 g Mehl
- 4 Eigelb (Größe M)
- 1 Zimtstange & 1 Bio-Zitronenschale (am Stück)
Zutaten für das Minz-Limetten-Topping
- 150 g Mascarpone
- 100 g griechischer Joghurt
- 1 Bio-Limette (Abrieb und etwas Saft)
- 1 EL Puderzucker
- 4-5 Zweige frische Minze (fein gehackt)
Zutaten für die Garnitur
- 150 g frische Blaubeeren
- 50 g Mandeln (grob gehackt und geröstet)
- Einige Minzblätter zur Dekoration
Zubereitung
Die Törtchenbasis vorbereiten
Den Backofen auf 240°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Den Blätterteig eng aufrollen und in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden. Diese Scheiben mit der Schnittfläche nach unten in die gefetteten Mulden einer Muffinform (oder spezieller Pastéis-Förmchen) drücken, sodass ein Rand entsteht.


Die Puddingfüllung kochen
Das Mehl mit etwas kalter Milch glatt rühren. Die restliche Milch mit der Zimtstange und der Zitronenschale aufkochen. In einem zweiten Topf Wasser und Zucker zu einem Sirup einkochen lassen (ca. 3 Minuten sprudelnd kochen). Die heiße Milch unter Rühren zur Mehlmischung geben, dann den Zuckersirup langsam einlaufen lassen. Zimtstange und Zitronenschale entfernen. Zum Schluss die Eigelbe unter die leicht abgekühlte Masse rühren. Die Creme in die Teigformen füllen und ca. 10–12 Minuten backen, bis der Teig knusprig ist und die Creme die typischen dunklen Brandflecken zeigt. Vollständig auskühlen lassen.



Das Mascarpone-Topping anrühren
Während die Törtchen abkühlen, die Mascarpone mit dem griechischen Joghurt und dem Puderzucker glatt rühren. Den Limettenabrieb, einen Spritzer Limettensaft und die fein gehackte Minze unterheben. Die Creme sollte frisch und standfest sein.
Anrichten und Garnieren
Auf jedes abgekühlte Törtchen einen großzügigen Klecks der Minz-Limetten-Mascarpone geben. Die frischen Blaubeeren darauf verteilen. Die gehackten Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten und über das Dessert streuen. Mit einem frischen Minzblatt garnieren und sofort servieren.


Wissenswertes über die Hauptzutat: Pastéis de Nata
Die Pastéis de Nata haben ihren Ursprung im 18. Jahrhundert im Mosteiro dos Jerónimos in Belém (Lissabon). Mönche nutzten Eiweiß zum Stärken ihrer Ordenstrachten, wodurch enorme Mengen an Eigelb übrig blieben – die Geburtsstunde der berühmten Eiercreme-Törtchen. In unserer Variante kombinieren wir das traditionelle Gebäck mit einer Mascarpone-Creme, die durch die ätherischen Öle der Minze und die Säure der Limette die Schwere nimmt. Die Blaubeeren (Heidelbeeren) liefern nicht nur eine tolle Farbe, sondern auch Anthocyane, die als starke Antioxidantien gelten. Das Spiel aus dem noch leicht knusprigen Blätterteig und dem kühlen Topping macht dieses Dessert zu einem Highlight moderner Fusionsküche.


