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Cooking with Friends #112

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🍜 Convenience auf Gourmet-Niveau! Im Januar hieß es bei uns: Auspacken, veredeln und genießen. Statt stundenlangem Schnippeln haben wir uns durch ein raffiniertes Menü aus gepimpter Yum Yum Suppe mit knusprigen Gyoza, butterzarten Rinderschmorbäckchen und grünen Spinat-Semmelknödeln geschlemmt. 🍷 Ein Abend voller Genuss und guter Gespräche, der zeigt, wie viel Seele in hochwertiger schneller Küche stecken kann. Den süßen Abschluss machte ein unkomplizierter Blaubeer-Cheesecake – perfekt für die Seele! ✨ #Januar #Convenience #Soulfood #SchnelleKüche #CookingWithFriends

Der Januar ist oft ein seltsamer Monat. Draußen ist es grau und die prunkvolle Weihnachtsbeleuchtung ist längst verstaut. Nach der ganzen opulenten Schlemmerei der Feiertage sehnt man sich nach einer gewissen Leichtigkeit, aber nicht unbedingt nach stundenlanger Arbeit am Herd. Genau deshalb steht unser Januar-Treffen traditionell unter dem Motto Convenience. Es ist die Zeit, in der wir fertige Produkte geschickt auswählen und auf den Tisch bringen. So haben wir mehr Zeit für das Wesentliche, nämlich das Lachen, das Quatschen und das gemeinsame Glas Wein.

Kaum hatten wir die ersten Töpfe aufgesetzt und die Packungen geöffnet, begannen sich die Sinne zu regen. Es ist faszinierend, wie sich die Atmosphäre in der Küche verändert, wenn der erste würzige Dampf aufsteigt. Zuerst erfüllte dieser typische und fast schon nostalgische Duft der Instant-Brühe den Raum. Doch während die Bäckchen langsam in der Sauce warm zogen und die Beilagen köchelten, entfaltete sich ein viel komplexeres Aroma. Das hat die Vorfreude bei uns allen direkt nach oben geschraubt, ganz ohne langes Schnippeln.

Ein Hauch von Fernost: Yum Yum Suppe trifft auf knusprige Gyoza

Unsere Vorspeise war eine Hommage an die schnelle Küche, aber veredelt durch unser Handwerk. Die Basis bildete eine klassische Yum Yum Suppe, die wir in eine ganz andere Liga gehoben haben. Während die Nudeln in der Brühe zogen, haben wir die Eier punktgenau wachsweich gekocht. Ein echtes Highlight waren die Gyoza, die wir in der Pfanne knusprig ausgebacken haben. Wir hatten zwei Varianten: Die einen klassisch mit einer saftigen Hähnchenfüllung und die anderen mit einer würzigen Gemüse-Garnelen-Mischung. Wenn man das Ei öffnet und der Dotter sich mit der Brühe vermischt, während man in eine knusprige Teigtasche beißt – das ist ein echter Genussmoment. Zusammen mit dem scharf angebratenem Fleisch zog ein Duft von Sesam und Chili durch die Küche wie in einer dampfenden Ramen-Bar in Japan.

Das Highlight: Zarte Rinderschmorbäckchen und Spinatknödel

Zum Hauptgang wurde es dann richtig gemütlich. Hier kam das Prinzip Convenience voll zur Geltung: Es gab fertige Rinderschmorbäckchen, die wir ganz langsam in ihrer Sauce hochgezogen haben. Dieser Duft nach dunkler Sauce und Wein legte sich wohlig über unsere Gespräche, während das Fleisch so zart wurde, dass man kaum ein Messer brauchte. Dazu gesellten sich die Bohnen im Speckmantel, die wir nur noch in der Pfanne knusprig brutzeln mussten, bis der unwiderstehliche Geruch von krossem Speck die Luft erfüllte.

Die Beilage war ebenfalls eine tolle Entdeckung: fertige Semmelknödel mit eingearbeitetem Spinat. Diese leuchtend grünen Knödel mussten nur noch im Wasserbad ziehen und sahen neben den dunklen Bäckchen fantastisch aus. Der Duft von heißer Butter und einer Prise Muskatnuss machte die Sache rund. Das war echtes Soulfood, bei dem das Aufwärmen und Anrichten fast schon etwas Meditatives hatte.

Das süße Finale: Blaubeer-Cheesecake-Träume

Zum Abschluss wurde es süß und entspannt. Während wir schon beim zweiten oder dritten Glas Wein saßen, verbreitete sich der feine Duft von Vanille und Beeren. Unser Blaubeer-Cheesecake war in der Zubereitung absolut unkompliziert, was ihn zum perfekten Tipp für einen gemütlichen Sonntag mit der Familie macht. Einfach die Komponenten zusammenfügen, ein paar frische Beeren dazu und fertig ist der Nachtisch. Die kühle Cremigkeit und die leichte Säure der Blaubeeren waren der ideale Schlusspunkt für diesen Abend.

Wir haben die Freiheit genossen, die uns die bequeme Küche an diesem Abend geschenkt hat. Es wurde viel gelacht und philosophiert, während Tiffy am Ende den Abwasch übernahm. Aber auch wenn dieser Abend im Zeichen der Entspannung stand, juckt es uns schon wieder in den Fingern. Wenn wir uns zur Nummer 113 wiedersehen, wird die Kochschürze wieder fest verknotet und wir greifen wieder voll an.

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